Freude am Leben oder „Mer klääve am Lääve“

Görgens-Ansprache„Sport für ALLE“ ist das große Motto der DJK Wiking. Vom Kleinkind bis zu Senior*in, für Jung und Alt. Dazu kommt das zweite Motto unseres Vereins: „Sport verbindet…“.

Von Lars Görgens (Foto rechts), 1. Vorsitzender DJK Wiking Köln und stellvertr. Vorsitzender des DJK Diözesanverbandes Köln, und Jörg Benner, Vereinsvorstand für Öffentlichkeitsarbeit und Geschäftsführer Deutscher Frisbeesport-Verband (Foto u.l.).

Walter-Knapp_Jörg-Benner

Vielleicht war es noch nie zuvor so wichtig dieses Motto und den Solidargedanken auch außerhalb des Sports zu leben und sich zu verbinden zu einem starken Team, um diesem Virus Kontra zu bieten.

Im Sport haben alle Spaß an der Bewegung, Spaß am sozialen Miteinander und Freude am Leben. Jede und jeder! Auch ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Menschen mit Behinderung. Alle die Menschen, die gerade als Hochrisikogruppe gelten, für die im Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus ein schwerer Krankheitsverlauf wesentlich wahrscheinlicher ist. Das sind die Menschen, auf die jetzt besonders Rücksicht genommen werden muss. Die wir schützen müssen, durch unser aller Verhalten! Denn auch die Menschen mit einer Vorerkrankung „klääve am Lääve“.

SOTG_Vermeide-KörperkontaktWenn sich das Corona-Virus in Deutschland in derselben Geschwindigkeit ausbreitet wie in Italien (mit derzeit rund 300 Toten täglich), werden weit mehr Menschen sterben müssen, als wenn es uns gelingt, diese Geschwindigkeit einzubremsen. Denn die Kapazität von Beatmungsgeräten ist limitiert. Darum gelten älteren Menschen und solchen mit einer Vorerkrankung alle Schutzmaßnahmen. Daher hat das Robert-Koch-Institut gerade auch junge Menschen zu Selbstschutz und Solidarität mit den älteren Menschen aufgerufen.

SOTG_Kenne-die-RegelnEs gibt noch keinen Impfstoff gegen das Corona-Virus. Darum müssen wir auf Zeit spielen. Zeit, die dabei hilft, dass möglichst wenig der Gefährdeten sich gleichzeitig mit dem Virus anstecken. Zeit, um die Krise in Deutschland beherrschbar zu machen. Wie die Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Ansprache am 18. März 2020 sagte, ist die Solidarität nötig. Es ist nötig, dass sich jede und jeder an die aufgestellten Regeln hält, vor allem auch die Älteren selbst, die teilweise die Dringlichkeit der Situation nicht erkennen wollen!

  • Bleibt zuhause, wenn möglich!
  • Minimiert eure sozialen Kontakte.
  • Beachtet die Hygieneregeln. Das heißt:
  • wenigstens 1,5 Meter Abstand voneinander halten,
  • zwischenzeitlich von Händeschütteln und Umarmungen absehen,
  • in die Armbeuge niesen und husten,
  • und sich nicht selbst ins Gesicht fassen,
  • mehrfach ausgiebig die Hände waschen,
  • sowie Kontaktflächen möglichst meiden,
  • notfalls zwischenzeitlich die Hände desinfizieren.

SOTG_Sei-ehrlich-und-fairDieser Ausnahmezustand wird nur ein paar Wochen oder Monate dauern. Wenn diese schwere Zeit vorbei ist, wünschen wir uns, dass alle wieder auf der Matte, in der Halle, auf der Wiese stehen und ihrem Sport nachgehen. Dass unsere vielen älteren Ehrenamtler*innen auf unseren Festen, Sitzungen und Veranstaltungen zeigen, wie viel Engagement und Power in ihnen steckt. Wie viel sie wert sind für diese Gesellschaft, menschlich und auch für das Vereinsleben.

SOTG_Hab-Spaß-am-SpielViele sind seit 30, 40 Jahren dabei und kein bisschen müde. Das gilt auch in anderen Vereinen und nicht nur im Sport. Jede und jeder wird gebraucht und vor allem: Jede und jeder hat Freude am Leben!

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